Gesäßstraffung

Ein erschlaffter Po lässt sich durch Sport und gezieltes Training oft nur bedingt wieder in Form bringen. Eine Gesäßstraffung stellt feste, angehobene Konturen wieder her und sorgt für ein harmonisches und jugendliches Gesamterscheinungsbild.

Aus einen Blick

Gut zu wissen

Behandlungsdauer
ca. 2,5 bis 3,5 Stunden
Anästhesie
Vollnarkose
Klinikaufenthalt
1 bis 2 Nächte stationär
Gesellschaftsfähig
Nach ca. 10 bis 14 Tagen
Sport
Nach ca. 8 Wochen

Für wen ist die Behandlung?

Der Eingriff eignet sich für Frauen und Männer, die unter hängendem Haut- und Fettgewebe am Gesäß leiden und sich eine deutlich angehobene, straffere Po-Silhouette wünschen.

In einem ausführlichen Beratungsgespräch untersuchen wir die Festigkeit der Haut, die Gewebeelastizität sowie die vorhandene Fettverteilung. Gemeinsam klären wir, ob eine reine Hautstraffung ausreicht oder ob die Kombination mit einer Liposuktion (Fettabsaugung) an den Flanken bzw. unterhalb der Gesäßfalte oder ein Eigenfetttransfer (Lipofilling) sinnvoll ist, um dem Po zusätzlich ein schönes, natürliches Volumen zu verleihen.

Die Operation

Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose. Die Schnittführung wird individuell so gewählt, dass die spätere Narbe verdeckt im Bereich des oberen Gesäßrandes (unter dem Bündnis der Unterwäsche/Bikinis) oder diskret in der unteren Gesäßfalte verläuft.

Über diesen Zugang wird das überschüssige Haut- und Fettgewebe präpariert und entfernt. Um ein Absinken der Kontur zu verhindern, wird das verbleibende Gesäßgewebe angehoben und straff an den tiefen Faszienschichten verankert. Falls erforderlich, kann im selben Eingriff körpereigenes Gewebe als inneres Gewebekissen modelliert werden. Der Wundverschluss erfolgt mehrschichtig mit selbstauflösendem Nahtmaterial.

Erholung

In den ersten zwei bis drei Wochen nach der Operation steht die konsequente Vermeidung von Hüftflexion (Hüftbeugung) im Vordergrund, um Spannung und Zugkräfte auf den frischen Wundnähten zu minimieren. Auf aufrechtes Sitzen sowie starkes Beugen in der Hüfte sollte in den ersten Tagen weitgehend verzichtet werden; notwendiges Sitzen erfolgt bevorzugt in entlastender, leicht nach hinten geneigter Liegeposition oder unter Verwendung eines speziellen Entlastungskissens.

Für sechs Wochen tragen Sie ein maßgefertigtes Kompressionsmieder, das Schwellungen reduziert und das Gewebe in seiner neuen Position sichert. Je nach Ausmaß des Eingriffs und einer eventuell kombinierten Fettabsaugung sind Sie nach etwa 10 bis 14 Tagen wieder im Alltag einsatzfähig. Auf Sport, schweres Heben und intensive Belastungen sollten Sie für mindestens 8 Wochen verzichten.

Das Ergebnis

Eine deutlich angehobene und straffere Po-Kontur ist unmittelbar nach dem Eingriff sichtbar. Das finale Endergebnis zeigt sich nach etwa 6 Monaten, wenn tiefere Gewebeschwellungen vollständig abgeklungen sind und die Narben ausgereift sind. Bei stabilem Körpergewicht ist das Ergebnis einer Gesäßstraffung dauerhaft.

Risiken

Zu den normalen Begleiterscheinungen zählen Schwellungen, Blutergüsse und ein vorübergehendes Taubheitsgefühl im behandelten Areal. Aufgrund der ständigen Bewegungs- und Zugbelastung bei der Hüftbeugung gehören Wundheilungsstörungen oder Wundwasseransammlungen (Serome) zu den bekannten Risiken. Seltene Risiken sind Nachblutungen, Asymmetrien oder breitere Narbenverläufe.

Ihr Spezialist für Gesäßstraffung

„Körperformung bedeutet für mich, natürliche Festigkeit und Ästhetik so miteinander zu verbinden, dass Sie sich in Ihrer Haut rundum wohlfühlen.“

Dr. med. Nico Leibig

Facharzt für Plastische und
Ästhetische Chirurgie
Lerne das Team kennen

Vom ersten Kontakt
bis zur Behandlung.

Ablauf
(1)
Beratung
Exakte Gewebeanalyse, Klärung von Schnittführung und Kombinationseingriffen
(2)
Der Eingriff
OP in Vollnarkose (ca. 2,5–3,5h)
(3)
Nachsorge
6 Wochen Kompressionsmieder, Vermeidung von Hüftflexion/Sitzen in den ersten Wochen
(4)
Ergebnis
Deutlich angehobene Po-Silhouettte; finales Endergebnis nach ca. 6 bis 12 Monaten.
FAQ

Frequently Asked Question

Eine kurze Übersicht der häufig gestellten Fragen.

Für eine optimale Wundheilung sollten Sie mindestens 2 bis 4 Wochen vor und nach der OP auf das Rauchen verzichten. Setzen Sie blutverdünnende Medikamente (wie Aspirin oder Ibuprofen) nach Rücksprache mit uns ca. 14 Tage vor dem Eingriff ab und organisieren Sie für die ersten Tage Unterstützung im Haushalt.

Das Beugen der Hüfte (z. B. beim normalen Sitzen oder tiefen Bücken) baut eine starke Spannung auf den Wundnähten am Gesäß auf. Durch das konsequente Vermeiden der Hüftflexion in den ersten zwei Wochen schützen Sie die Wundränder, minimieren das Risiko von Nahtspannungen und fördern eine feine Narbenbildung.

Die klassische Gesäßstraffung ist ein gewebereduzierender Eingriff zur Entfernung von überschüssiger, hängender Haut und Fettgewebe, um den Po anzuheben und zu straffen. Ein Brazilian Butt Lift (BBL) hingegen ist eine reine Volumenbehandlung: Hierbei wird körpereigenes Fett an anderer Stelle abgesaugt und gezielt in das Gesäß injiziert, um mehr Fülle und Form zu erzeugen. Beide Verfahren können bei Bedarf miteinander kombiniert werden.

Ja, sehr gut. Wenn neben der Hauterschlaffung auch ein Volumenverlust vorliegt, kann im Rahmen eines sogenannten Lipofillings abgesaugtes Eigenfett (z. B. von den Flanken) genutzt werden, um dem oberen Po-Bereich gleichzeitig runde Fülle zu verleihen.

Ebenfalls in diesem Bereich