Durch das Tragen von schwerem Ohrschmuck, den natürlichen Alterungsprozess oder durch tunnels können Ohrläppchen ausleiern, einreißen oder sich stark dehnen. Eine Ohrläppchenkorrektur bringt schlaffe, eingerissene oder deformierte Ohrläppchen präzise wieder in die natürliche Form.

Eine Ohrläppchenkorrektur richtet sich an Frauen und Männer, die unter lang gezogenen, schlaffen Ohrläppchen leiden, eingerissene bzw. komplett gespaltene Ohrlöcher aufweisen oder ein gedehntes Tunnel-Ohrloch schließen lassen möchten.
In einem kurzen Beratungsgespräch untersuchen wir das Gewebe und besprechen den passenden chirurgischen Ansatz – von der einfachen Spaltverschluss-Naht über die Volumen- und Formverkleinerung bis hin zur komplexen Plastik bei großen Tunnels.
Je nach Ausgangsbefund kommen unterschiedliche Techniken zum Einsatz:
Ein- oder ausgerissene Ohrlöcher: Ränder des gespaltenen Gewebes werden sparsam erneuert und die Haut- und Gewebeschichten wieder präzise miteinander vernäht.
Ohrläppchenverkleinerung: Überschüssiges Gewebe wird am freien Rand oder über einen Keilschnitt entnommen und das Ohrläppchen neu geformt.
Verschluss von Tunnels: Das stark gedehnte Gewebe wird neu geordnet, Überschüsse resiziert und die natürlichen Konturen plastisch rekonstruiert.
Der Eingriff erfolgt schmerzfrei unter örtlicher Betäubung. Die Wunden werden mit feinem Nahtmaterial verschlossen.
Nach dem Eingriff können leichte Schwellungen oder blaue Flecken auftreten, die rasch abklingen. Schmerzen bestehen in der Regel kaum. Die Fäden werden nach ca. 7 bis 10 Tagen entfernt. Sie sind sofort wieder einsatz- und gesellschaftsfähig, sollten jedoch in den ersten Tagen auf enge Mützen oder Druck auf die Ohren verzichten.
Das finale Ergebnis mit einer natürlichen Ohrläppchenform zeigt sich nach etwa 2 bis 3 Monaten, wenn das Gewebe vollständig abgeheilt und die Narbe verblasst. Die feinen Narben verlaufen in den natürlichen Konturen und sind später kaum wahrnehmbar.
Die Ohrläppchenkorrektur ist ein äußerst risikoarmer Kleineingriff. Zu den normalen Begleiterscheinungen gehören minimale Schwellungen oder Hämatome. Sehr selten kann es zu leichten Asymmetrien, Wundheilungsstörungen oder einer etwas breiteren Narbenbildung kommen.
„Eingerissene Ohrlöcher oder gedehnte Tunnels lassen sich mit feiner plastischer Chirurgie wunderbar korrigieren. Schon ein kleiner Eingriff gibt dem Ohr seine natürliche Form zurück.“






Ja. Sobald das Gewebe vollständig abgeheilt und die Narbe ausgereift ist (ca. 3 - 6 Monaten), können neue Ohrlöcher gestochen werden – idealerweise leicht versetzt zur alten Narbe.
Durch feines Nahrmaterial und die Platzierung der Schnitte in den natürlichen Begrenzungslinien verblassen die Narben nach einigen Monaten so stark, dass sie kaum auffallen.