Im Laufe der Zeit verliert die Haut an Stirn und Schläfen an Elastizität, wodurch die Augenbrauen absinken. Dies führt häufig zu einem müden, strengen Gesichtsausdruck und kann durch den Druck auf die Oberlider den Eindruck von Schlupflidern verstärken. Ein Augenbrauenlift hebt die Brauen wieder in ihre natürliche Position, öffnet den Blick und sorgt für ein erholtes, verjüngtes Aussehen.

Ein Augenbrauenlift eignet sich für Frauen und Männer, bei denen ein Absinken der Brauen (Brauenptosis) zu einem müden Blick oder einem Schlupflid-Effekt führt. Oft haben die Patienten auch ausgeprägte Stirnfalten, da sie kompensatorisch die Augenbrauen hochziehen.
In einem ausführlichen Beratungsgespräch analysieren wir Ihre Gesichtsstruktur und besprechen die beiden etablierten Verfahren: das direkte Augenbrauenlift (Präparation direkt an der Oberkante der Braue) und das endoskopische Brauenlift (schlüssellochchirurgisch über kleine Schnitte direkt hinter dem Haaransatz). Oft ist auch die Kombination mit einer Oberlidstraffung sinnvoll, um ein optimales Gesamtergebnis zu erzielen.
Direktes Augenbrauenlift: Nach exakter Anzeichnung wird ein schmaler Hautstreifen unmittelbar an der Oberkante der Augenbraue entfernt. Über diesen feinen Zugang wird die Braue in die gewünschte Höhe angehoben und im tiefen Gewebe stabil fixiert. Der Verschluss erfolgt intrakutan, sodass die feine Narbe später direkt am Oberrand der Brauenhärchen verläuft.
Endoskopisches Augenbrauenlift: Über 4 kleine, unscheinbare Schnitte hinter der Haarlinie werden spezielle Instrumente und eine Kamera eingeführt. Das Gewebe der Stirn und der Schläfen wird mobilisiert, sanft angehoben und in der neuen Position verankert. Die Haaransatzlinie bleibt intakt und Narben im sichtbaren Gesichtsbereich werden vollständig vermieden.
Nach dem Eingriff sind Schwellungen sowie gelegentliche Hämatome im Schläfen- und Augenbereich normal, klingen jedoch innerhalb von ca. 2 Wochen weitgehend ab. Die Kühlung der Stirn- und Augengegend in den ersten Tagen beschleunigt die Abheilung. Nach 7 bis 10 Tagen werden die Fäden bzw. Feinklammern entfernt. Sie sind nach etwa zwei Wochen wieder gesellschaftsfähig.
Ein offener, frischer Blick und eine harmonische Augenbrauenkontur sind sofort sichtbar. Das finale Endergebnis kann nach ca. 2 bis 3 Monaten beurteilt werden, wenn sämtliche Schwellungen abgeklungen sind. In diesem Zeitraum bessern sich dann meist auch die zuvor bestandenen Stirnfalten, da die Augenbrauen nicht mehr dauerhaft aktiv angehoben werden müssen. Das Resultat hält in der Regel für viele Jahre (ca. 10 bis 15 Jahre), wenngleich die natürliche Hautalterung fortschreitet.
Das Augenbrauenlift ist ein etablierter und sicherer Eingriff. Neben vorübergehenden Schwellungen und Hämatomen kann initial ein leichtes Taubheitsgefühl im Bereich der Stirn oder Kopfhaut auftreten, das sich meist rasch zurückbildet. Selten kommt es zu leichten Asymmetrien, Nachblutungen oder Infektionen. Durch die präzise Schonung der Nervenaustrittspunkte und Gewebeschichten lassen sich diese Risiken auf ein Minimum reduzieren.
„Ein Brauenlift öffnet den Blick auf besonders natürliche Weise. Oft ist es gar nicht die Lidhaut allein, sondern die abgesunkene Braue, deren Anhebung dem Gesicht sofort seine frische Ausstrahlung zurückgibt.“






Das hängt von Ihrer Anatomie und Ihren Wünschen ab. Das endoskopische Lift eignet sich hervorragend für ein umfassendes Anheben der gesamten Stirn- und Brauenpartie ohne sichtbare Narben im Gesicht. Das direkte Brauenlift ist extrem präzise und ideal, wenn primär die seitliche Braue angehoben werden soll, oder eine deutliche Asymmetrie der Brauenposition vorliegt.
Ja, diese Kombination ist sehr häufig und sinnvoll. Wenn sowohl die Braue abgesunken ist als auch ein echter Hautüberschuss am Oberlid vorliegt, erzielt die Kombination beider Eingriffe das harmonischste und nachhaltigste Ergebnis.
Nein. Das Ziel eines modernen Augenbrauenlifts ist die Wiederherstellung Ihrer natürlichen, jugendlicheren Position der Brauen. Ihre individuelle Mimik und Ihr charakteristischer Gesichtsausdruck bleiben vollständig erhalten.
Beim endoskopischen Lift liegen die winzigen Narben komplett verborgen im Haaransatz. Beim direkten Lift wird der Schnitt exakt an die Oberkante der Brauenhärchen gelegt, sodass die feine Linie nach vollständiger Abheilung kaum wahrnehmbar ist.