Vergrößerte oder asymmetrische innere Schamlippen verursachen häufig Schmerzen beim Sport, Radfahren oder Tragen enger Kleidung. Eine chirurgische Labioplastik korrigiert das Gewebe präzise und stellt ein beschwerdefreies Lebensgefühl wieder her.

Der Eingriff richtet sich an Frauen, die sich aufgrund vergrößerter innerer Schamlippen in ihrem Alltag, bei sportlichen Aktivitäten oder im Intimleben eingeschränkt fühlen. Auch angeborene Asymmetrien oder Gewebeveränderungen nach Schwangerschaften und Entbindungen lassen sich so korrigieren.
In einem einfühlsamen und diskreten Beratungsgespräch untersuchen wir die Anatomie des Intimbereichs. Gemeinsam besprechen wir Ihre Wünsche und klären, ob neben der Reduktion der inneren Schamlippen auch eine Straffung des Klitorismantels (Klitorishautfalte) sinnvoll ist, um ein harmonisches und ästhetisch stimmiges Gesamtergebnis zu erzielen.
Der Eingriff wird mit hoher chirurgischer Präzision gewebeschonend und blutungsarm durchgeführt. Je nach individueller Anatomie kommen bewährte, angepasste Schnitttechniken zum Einsatz:
Das überschüssige Gewebe der inneren Schamlippen wird exakt reduziert, wobei der sensible Randsaum sowie die Nervenversorgung vollständig geschont werden. So bleiben Gefühlsempfinden und Sensibilität uneingeschränkt erhalten. Falls erforderlich, wird gleichzeitig der Klitorismantel sanft angepasst. Die Wundränder werden anschließend mit feinstem, selbstauflösendem Nahtmaterial verschlossen, sodass ein späteres Fadenziehen entfällt.
In den ersten Tagen nach der Operation steht die Ruhe im Vordergrund. Schwellungen und leichte Hämatome im sensiblen Intimbereich sind völlig normal und klingen durch konsequente Kühlung sowie Hochlagern des Beckens rasch ab.
Auf enge Kleidung sollte in den ersten zwei Wochen verzichtet werden, um Reibung zu vermeiden. Eine gewissenhafte Intimpflege (sanftes Abduschen mit lauwarmem Wasser nach dem Toilettengang) unterstützt die unkomplizierte Wundheilung. Leichte Alltagstätigkeiten sind meist nach 3 wieder möglich. Auf Sport, Radfahren, Vollbäder, Saunagänge sowie Intimverkehr sollte für 4 bis 6 Wochen verzichtet werden.
Eine deutliche Entlastung und optische Harmonisierung ist sofort nach dem Eingriff spürbar. Das finale, feingefurchte Endergebnis zeigt sich nach etwa 6 bis 12 Wochen, sobald die postoperativen Schwellungen vollständig abgeklungen sind und die feinen Nähte verheilt sind. Die Narben verlaufen in den natürlichen Faltenstrukturen und sind nach dem Ausreifen nahezu unsichtbar.
Die Schamlippenkorrektur ist ein sehr sicherer und komplikationsarmer Eingriff. Zu den normalen Begleiterscheinungen gehören vorübergehende Schwellungen, blaue Flecken und ein leichtes Brennen in den ersten Tagen. Seltene Risiken sind Nachblutungen, Wundheilungsstörungen, leichte Asymmetrien oder vorübergehende Sensibilitätsveränderungen, die in der Regel rasch wieder abklingen.
„Intimchirurgie erfordert absolute Professionalität: Für Schamgefühl gibt es bei uns keinen Raum. Unser Ziel ist es, Ihnen in vertrauensvoller Atmosphäre Ihre Lebensqualität und ein rundum gutes Körpergefühl zurückzugeben.“






Der Schutz Ihrer Privatsphäre steht für uns an oberster Stelle. Beratungsgespräche und Untersuchungen finden in einer vertrauensvollen, ruhigen Atmosphäre ohne Zeitdruck statt. Unser gesamtes Praxisteam geht mit Intimthemen absolut sensibel und professionell um. Sämtliche Unterlagen und Terminvereinbarungen unterliegen selbstverständlich der strengsten medizinischen Schweigepflicht.
Nein. Durch moderne, gewebeschonende Schnitttechniken werden die für das Gefühlsempfinden verantwortlichen Nervenfasern geschont. Die Sensibilität der Schamlippen sowie der Klitoris bleibt uneingeschränkt erhalten.
Nein. Wir verwenden ausschließlich feinstes, selbstauflösendes Nahtmaterial. Die Fäden lösen sich im Laufe von etwa 2 bis 3 Wochen von selbst auf, sodass kein schmerzhaftes Fadenziehen erforderlich ist.
Voraussetzung für den Eingriff ist ein vollendetes 18. Lebensjahr sowie der vollständige Abschluss des körperlichen Wachstums. Bei jüngeren Patientinnen verändert sich das Gewebe hormonell bedingt oft noch, weshalb der Eingriff in der Regel erst ab der Volljährigkeit durchgeführt wird.