Brazilian Butt Lift

(Gesäßvergrößerung mit Eigenfett)

Beim Brazilian Butt Lift (BBL) wird körpereigenes Fett an störenden Depotzonen abgesaugt und präzise in das Gesäß injiziert. So entsteht eine pralle, runde Po-Form bei zeitgleich schlankerer Taille.

Aus einen Blick

Gut zu wissen

Behandlungsdauer
ca. 2,5 bis 3,5 Stunden
Anästhesie
Vollnarkose
Klinikaufenthalt
1 Nacht stationär
Gesellschaftsfähig
Nach ca. 10 bis 14 Tagen
Sport
Nach ca. 6 Wochen

Für wen ist die Behandlung?

Der Eingriff eignet sich für Frauen und Männer, die sich mehr Fülle, Schwung und Definition im Gesäßbereich wünschen und gleichzeitig Fettdepots an anderen Körperstellen (z. B. Flanken, Bauch oder Oberschenkeln) reduzieren lassen möchten. Voraussetzung ist ausreichendes Spenderfettgewebe.

Der Eingriff eignet sich für Frauen und Männer, die sich mehr Fülle, Schwung und Definition im Gesäßbereich wünschen und gleichzeitig Fettdepots an anderen Körperstellen (z. B. Flanken, Bauch oder Oberschenkeln) reduzieren lassen möchten. Voraussetzung ist ausreichendes Spenderfettgewebe.

Die Operation

Gewinnung & Aufbereitung: Über winzige Hautschnitte werden Fettdepots an Flanken, Bauch oder Oberschenkeln mittels schonender Tumeszenz-Technik abgesaugt. Das gewonnene Gewebe wird unmittelbar gereinigt und für den Transfer aufbereitet.

Injektion: Das aufbereitete Eigenfett wird mit Spezialkanülen fächerförmig und schichtweise in das Unterhautfettgewebe des Gesäßes eingebracht. Die Injektion erfolgt ausschließlich subkutan (unter die Haut), um höchste Sicherheit zu gewährleisten. Zum Abschluss werden die kleinen Zugänge fein vernäht und ein Kompressionsmieder angelegt.

Erholung

Nach dem Eingriff steht das Anheilen der verpflanzten Fettzellen im Mittelpunkt. In den ersten zwei bis drei Wochen ist konsequentes Schonverhalten entscheidend: Direkter Druck auf das Gesäß müssen konsequent vermieden werden, damit die transplantierten Fettzellen optimal an das Blutgefäßsystem angeschlossen werden. Notwendiges Sitzen erfolgt mithilfe eines speziellen BBL-Kissens, welches das Gewicht komplett auf die Oberschenkel verlagert.

Für etwa vier bis sechs Wochen tragen Sie ein maßgefertigtes Kompressionsmieder, das die Absaugareale formt und gleichzeitig den Gesäßbereich ausspart. Leichte Alltagstätigkeiten sind nach etwa 10 bis 14 Tagen wieder möglich; auf Sport und schwere Belastungen sollten Sie für etwa 6 Wochen verzichten.

Das Ergebnis

Direkt nach der Operation ist der Zuwachs an Volumen und Form deutlich sichtbar. In den ersten Wochen baut der Körper erfahrungsgemäß etwa 30 bis 40 % der injizierten Fettzellen ab. Die verbleibenden Fettzellen heilen dauerhaft ein. Das endgültige Endergebnis ist nach etwa drei bis sechs Monaten erreicht, sobald alle Schwellungen abgeklungen sind. Bei stabilem Körpergewicht ist das Ergebnis dauerhaft.

Risiken

Zu den normalen Begleiterscheinungen zählen Schwellungen, Blutergüsse und ein Gefühl wie bei einem starken Muskelkater an den Absaugstellen. Zu den spezifischen Risiken gehören ein ungleichmäßiges Einheilen der Fettzellen mit leichten Asymmetrien, Ölzysten oder Fettgewebsnekrosen. Durch die reine subkutane Injektionstechnik wird das Risiko schwerwiegender Komplikationen (wie einer Fettembolie) auf ein Minimum reduziert.

Ihr Spezialist für BBL

„Das BBL besitzt in der Öffentlichkeit oft einen zweifelhaften Ruf – zu Unrecht, wenn man nach modernen Standards arbeitet: Bei korrekter, rein subkutaner Injektionstechnik ist der Eingriff höchst sicher und liefert exzellente, natürliche Ergebnisse.“

Dr. med. Nico Leibig

Facharzt für Plastische und
Ästhetische Chirurgie
Lerne das Team kennen

Vom ersten Kontakt
bis zur Behandlung.

Ablauf
(1)
Beratung
Analyse der Fettgewebsreserven und der Gesäßform
(2)
Der Eingriff
OP in Vollnarkose (ca. 2,5–3,5h)
(3)
Nachsorge
6 Wochen Kompressionsmieder für Spenderareale, konsequente Druckentlastung des Po (BBL-Kissen) für 2–3 Wochen.
(4)
Ergebnis
Harmonische Wespentaille und runder Po
FAQ

Frequently Asked Question

Eine kurze Übersicht der häufig gestellten Fragen.

Das Brazilian Butt Lift ist vor einigen Jahren in den Verruf gekommen, da es zu schweren Komplikationen im Rahmen des Eingriffs gekommen ist. In diesen Fällen wurde das Fettgewebe in den Musculus gluteus maximus, den großen Gesäßmuskel injiziert. Im Muskel verlaufen aber große Gefäße. Werden diese verletzt und Fett injiziert kann es zu einer Fettembolie kommen. Durch ein striktes Implantieren der Fettzellen in das Fettgewebe unter der Haut und das Schonen der Muskelfaszie ist diese Technik aber sicher und hocheffektiv.

Erfahrungsgemäß heilen etwa 60 bis 70 % der verpflanzten Fettzellen dauerhaft im Gesäßgewebe ein. Sobald die Fettzellen an die Blutversorgung angeschlossen sind, bleiben sie lebenslang erhalten und verhalten sich wie normales Körperfett.

Beim Einsatz von Silikonimplantaten im Gesäßbereich kommt es im Vergleich zu Brustimplantaten aufgrund der hohen mechanischen Belastung (Sitzen, Gehen) häufiger zu Komplikationen wie Implantatverschiebung, Fremdkörpergefühl, Kapselkontrakturen oder chronischen Schmerzen. Eigenfett fügt sich hingegen völlig natürlich in das Gewebe ein, fühlt sich natürlich an und hinterlässt keine sichtbaren Narben.

Beim BBL wird Volumen aufgebaut und die Silhouette durch Eigenfett modelliert (ideal bei festem Gewebe und Wunsch nach mehr Fülle). Eine Gesäßstraffung hingegen ist ein chirurgischer Eingriff zur Entfernung von überschüssiger, hängender Haut nach starkem Gewichtsverlust. Beide Verfahren lassen sich bei Bedarf kombinieren.

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