Brust­vergrößerung mit Eigenfett

Eine Brustvergrößerung mit Eigenfett ermöglicht einen natürlichen Volumenaufbau ganz ohne Implantate. Körpereigenes Fett wird gezielt entnommen und in die Brust eingebracht – ideal für ein moderates Plus von etwa einer Körbchengröße, den Ausgleich von Asymmetrien oder sanfte Formkorrekturen.

Aus einen Blick

Gut zu wissen

Behandlungsdauer
ca. 2 bis 3 Stunden
Anästhesie
Dämmerschlaf oder Vollnarkose
Klinikaufenthalt
Ambulanter Eingriff oder 1 Nacht stationär
Gesellschaftsfähig
Nach ca. 7–10 Tagen
Sport
Nach ca. 6 Wochen

Für wen ist die Behandlung?

Der Eingriff eignet sich für Frauen, die sich ein moderates, natürliches Plus an Volumen wünschen oder eine feine Formkorrektur anstreben, ohne Fremdkörper im Gewebe zu tragen. Voraussetzung ist ein stabiles Körpergewicht sowie ausreichende Fettdepots an Arealen wie Oberschenkeln, Hüften oder Bauch.

In einem ausführlichen Beratungsgespräch untersuchen wir Ihr Gewebe und ermitteln geeignete Entnahmestellen. Sollte ein deutlich größerer Volumenaufbau (mehr als eine Körbchengröße) gewünscht sein, besprechen wir transparente Alternativen oder ein mehrstufiges Vorgehen. Die Behandlung lässt sich auch hervorragend mit einer Bruststraffung kombinieren.

Die Operation

Das Lipofilling der Brust kombiniert zwei Verfahren in einem Eingriff:

Fettabsaugung: An vorher festgelegten Arealen (z. B. Bauch, Flanken, Oberschenkel) wird Fettgewebe mittels einer feinen Kanülen abgesaugt.

Aufbereitung: Das gewonnene Fett wird in einem speziellen, geschlossenen System gereinigt und aufbereitet, um nur intakte und vitalste Fettzellen zu isolieren.

Transplantation: Über winzige Einstiche wird das Eigenfett fächerförmig in das Brust- und Unterhautgewebe eingebracht.

Erholung

An den Absaugarealen ist mit einem leichten Muskelkatergefühl und Blutergüssen zu rechnen, weshalb dort für etwa Wochen ein Kompressionsmieder getragen wird. An der Brust treten mäßige Schwellungen auf. Wichtig ist, in den ersten 4 Wochen jeglichen Druck auf die Brust (z. B. durch enge Bügel-BHs oder Schlafen auf dem Bauch) zu vermeiden, damit die transplanierten Fettzellen optimal einheilen und an das Blutgefäßsystem angeschlossen werden. Auch ist es unbedingt nötig auf das Rauchen zu verzichten, damit das Fettgewebe besser einheilt.

Das Ergebnis

Ein Großteil des injizierten Fettes (ca. 60–70 %) wächst dauerhaft in das Gewebe ein. Das finale Ergebnis zeigt sich nach etwa 6 Monaten. Bei Bedarf nach mehr Volumen kann die Operation auch wiederholt werden. Die eingewachsenen Fettzellen bleiben lebenslang erhalten und reagieren künftig ganz natürlich auf Zu- oder Abnahmen Ihres Körpergewichts.

Risiken

Da ausschließlich körpereigenes Material verwendet wird, sind allergische Reaktionen oder Fremdkörperabstoßungen ausgeschlossen. Zu den normalen Begleiterscheinungen zählen vorübergehende Schwellungen, Hämatome und ein leichtes Spannungsgefühl. Seltene Risiken sind kleine Fettgewebsnekrosen oder Ölzysten, die vom Körper meist narbig abgekapselt werden. Durch die exakte Fächertechnik wird das Risiko von Resorptionsverlusten und damit mögliche Asymmetrien minimiert.

Ihr Spezialist für Brustvergrößerung

„Das Lipofilling der Brust ist die perfekte Synthese aus sanfter Körperformung und natürlichem Volumenaufbau. Man nutzt das eigene Gewebe dort, wo es zu viel ist, um an der Brust eine harmonische Form zu erreichen.“

Dr. med. Nico Leibig

Facharzt für Plastische und
Ästhetische Chirurgie
Lerne das Team kennen

Vom ersten Kontakt
bis zur Behandlung.

Ablauf
(1)
Beratung
Analyse der Brustgewebestruktur, Bestimmung geeigneter Fett-Entnahmeareale und realistische Zieldefinition.
(2)
Der Eingriff
Ambulante OP (ca. 2–3 Stunden) in Dämmerschlaf oder Vollnarkose mit Absaugung, Aufbereitung und Transplantation.
(3)
Nachsorge
Tragen des Kompressionsmieders am Absaugareal, Vermeidung von Druck auf die Brust und Kontrollen nach 2 Wochen.
(4)
Ergebnis
Nach ca. 6 Monaten sind die Fettzellen stabil eingewachsen und das finale, weiche Resultat ist sichtbar.
FAQ

Frequently Asked Question

Eine kurze Übersicht der häufig gestellten Fragen.

Pro Sitzung lässt sich die Brust in der Regel um etwa eine halbe bis eine volle Körbchengröße vergrößern. Für einen stärkeren Volumenaufbau können bei Wunsch und ausreichendem Spenderfett mehrere Sitzungen im Abstand von einigen Monaten durchgeführt werden.

Kaum. Sowohl für die Fettabsaugung als auch für das Einbringen in die Brust werden lediglich millimeterkleine Einstiche genutzt, die schnell abheilen und später kaum noch wahrnehmbar sind.

Erfahrene Radiologen können durch modernes Ultraschall, Mammographie oder MRT vollkommen problemlos zwischen normalem Brustgewebe, eingewachsenem Fett und eventuellen Gewebsveränderungen unterscheiden. Trotzdem macht es Sinn vor einer Operation noch einmal eine gynäkologische Vorsorgeuntersuchung durchführen zu lassen.

Ja. Da das Eigenfett präzise unter die Haut und um das Drüsengewebe herum eingebracht wird, bleiben die Milchdrüsen und Milchgänge typischerweise unbeschädigt.

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