Eine Brustvergrößerung mit modernen Silikonimplantaten verhilft der Brust dauerhaft zu mehr Fülle, Form und harmonischen Proportionen – ob bei angeborenem kleinerem Volumen, Asymmetrien oder Veränderungen nach Schwangerschaft und Gewichtsverlust.

Der Eingriff eignet sich für Frauen, die sich mehr Brustvolumen, die Wiederherstellung verlorener Fülle oder den Ausgleich von Größenunterschieden wünschen. Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Körperwachstum sowie ein guter allgemeiner Gesundheitszustand.
In einem ausführlichen Beratungsgespräch analysieren wir Ihre Anatomie, die Gewebebeschaffenheit und Ihre Wünsche. Gemeinsam wählen wir die passende Implantatform (rund oder anatomisch/tropfenförmig), die ideale Größe sowie die optimale Lage (über oder unter dem Brustmuskel). Eine Brustvergrößerung kann isoliert oder in Kombination mit einer Bruststraffung durchgeführt werden.
Über einen ca. 4 cm langen Schnitt, versteckt in der natürlichen Unterbrustfalte, wird eine Tasche für das Implantat geformt. Je nach Gewebesituation wird das Implantat unter den großen Brustmuskel (subpektoral) oder über den Muskel (epipectoral) eingebracht. Nach sorgfältiger Blutstillung und Lagekontrolle wird die Wunde mehrschichtig verschlossen und ein stützender Verband angelegt.
In den ersten Tagen ist mit einem Muskelkater-ähnlichen Druck- und Spannungsgefühl auf der Brust zu rechnen. Für 6 Wochen tragen Sie konsequent einen speziellen Kompressions-BH (sowie ggf. einen Stuttgarter Gürtel), um die Implantate in der gewünschten Position zu fixieren und das Gewebe zu entlasten. Die Fäden lösen sich selbst auf und müssen nicht gezogen werden. Nach etwa 1–2 Wochen sind Sie im Alltag wieder einsatzfähig.
Die neue Brustform ist sofort sichtbar, wirkt jedoch in den ersten Wochen durch Schwellungen noch etwas fest und höher sitzend. Nach etwa 3 bis 6 Monaten hat sich das Gewebe entspannt, das Implantat hat seine finale Position eingenommen und das Ergebnis fühlt sich natürlich und weich an. Moderne Implantate sind extrem langlebig und müssen ohne medizinische Indikation nicht mehr routinemäßig ausgetauscht werden.
Die Mammaaugmentation gehört zu den am häufigsten durchgeführten plastisch-ästhetischen Eingriffen und ist sehr sicher. Zu den normalen Begleiterscheinungen zählen Schwellungen, Hämatome und vorübergehende Gefühlsschwankungen der Brustwarzen. Spezifische Risiken sind Nachblutungen, Infektionen, Implantatverschiebung oder eine Kapselfibrose (Verhärtung der körpereigenen Bindegewebshülle um das Implantat). Durch den Einsatz moderne Implantate und präzise Präparation werden diese Risiken minimiert.
„Eine gelungene Brustvergrößerung verändert nicht nur die Silhouette, sondern schenkt vielen Frauen ein völlig neues Körpergefühl.“






Nein. Moderne Silikonimplantate der neuesten Generation mit auslaufsicherem Gel und widerstandsfähiger Hülle besitzen kein festes Ablaufdatum mehr. Ein Wechsel ist nur erforderlich, wenn Beschwerden auftreten oder sich der ästhetische Wunsch ändert.
Ja, Untersuchungen wie Mammographie und Sonographie (Ultraschall) können auch mit Implantaten zuverlässig durchgeführt werden. Vor einer geplanten Brust-OP empfiehlt sich standardmäßig ein Kontroll-Ultraschall oder bei Empfehlung durch die behandelnde Gynäkologin oder den Gynäkologen eine Mammografie.
Ja. Bei der Platzierung über die Unterbrustfalte bleiben Drüsengewebe und Milchgänge völlig unangetastet, sodass die Stillfähigkeit in der Regel uneingeschränkt erhalten bleibt.
Die wahrscheinlich am häufigsten gestellte Frage bei einer Brustvergrößerung mit Implantaten ist die Frage nach der Form des Implantats. Ob man eher ein rundes oder ein tropfenförmiges (anatomisches) Implantat verwendet hängt von mehreren Faktoren ab. Ist die Brustform gut ausgebildet und soll lediglich vergrößert werden, ist oft ein rundes Implantat eine gute Wahl. Sollen mit dem Implantat auch Korrekturen der Form erfolgen, soll z.B. eine beginnend hängende Brust durch ein Implantat ausgestrafft werden oder sind Teile der Brust weniger ausgebildet ist oft das anatomische Implantat die richtige Wahl.
Während das anatomische Implantat durch die Tropfenform im oberen Bereich der Brust einen harmonischen Übergang erzeugen kann, ist das Silikongel der anatomischen Implantate im Vergleich zu runden etwas fester, um die Form halten zu können.
Wenn der Wunsch nach einer Brustvergrößerung vorhanden ist, aber die Patientin kein Implantat möchte, besteht die Möglichkeit der Brustvergrößerung mit Eigenfett.
Manchmal ist gar nicht das das fehlende Volumen der Brust das Problem, sondern, dass die Brust erschlafft und in Ihrer Form verändert ist. Dann ist eine Bruststraffung die richtige Indikation.